Ferienhaus als Altersvorsorge
In wirtschaftlich turbulenten Zeiten sehnen sich die privaten Anleger in Deutschland nach Sicherheit für ihr Erspartes und suchen nach Anlageformen, mit denen sie sich ein finanzielles Polster für das Alter schaffen können. Zunehmend entdecken die deutschen Anleger deshalb auch Ferienhäuser als Geldanlageform für sich. Denn Immobilien gelten als inflationssichere Form der Kapitalanlage und sichern ihrem Besitzer zugleich ein Dach über dem Kopf beziehungsweise einen attraktiven Ferienwohnsitz im Ausland. Beim Kauf von Immobilien im Ausland gibt es allerdings viel zu beachten. Um keine böse Überraschung zu erleben, sollte man niemals die Katze im Sack kaufen, sondern stets fundierte Informationen zum Objekt selbst, seinem Verkäufer und der Wohngegend einholen.
Besichtigung vor Ort
Beim Ferienhauskauf im Ausland gilt ganz besondere Vorsicht. Kaufen sie auf keine Fall ausschließlich auf Grundlage der Bilder und Beschreibungen im Internet, eine Besichtigung vor Ort sollte auf jeden Fall stattfinden. Machen Sie sich vor Ort mit eigenen Augen ein Bild vom Zustand des Gebäudes sowie von der näheren Umgebung. Soll das Feriendomizil später als Alterswohnsitz dienen, muss die Umgebung den individuellen Bedürfnissen gerecht werden. Wie sind Infrastruktur und Verkehrsanbindung rund um das Ferienhaus? Liegt das Haus in einer angenehmen und sympathischen Wohngegend oder ist das Viertel von Touristen überlaufen? Kann man sich vorstellen, dort zu leben?
Gutachter gibt Auskunft
Um die Bausubstanz des Gebäudes besser beurteilen zu können, sollte am besten ein Sachverständiger beim Besichtigungstermin dabei sein. Meist kann der Gutachter nicht nur den exakten Wert des Objekts bestimmen, sondern ist auch über die Baubestimmungen und eventuelle Nutzungsbeschränkungen informiert und kann Auskunft darüber geben, ob im und am Haus Umbauten vorgenommen werden dürfen. Um Kommunikationsprobleme und Missverständnisse zu vermeiden, sollte mitunter auch ein Dolmetscher beim Besichtigungstermin dabei sein.